Cheater!

Schwupps, da haben wir vier uns einfach mal ein Auto gemietet und ein paar Stationen übersprungen. Tata. Um genau zu sein 300km Autostrecke, bzw. über 400km Wanderstrecke. Was wir zu Fuß in circa vier Wochen geschafft hätten, hat so gerade einmal drei Stunden gedauert. Verrückt. Es ist schon merkwürdig nach acht Wochen Entschleunigung plötzlich wieder so schnell unterwegs zu sein. Tja, warum haben wir das gemacht? -Wir waren einfach zu langsam. Wir müssen vor dem Wintereinbruch in Frankreich sein und hätten es bis dahin nur mit großer Mühe schaffen können. Zum Wohle aller haben wir uns daher entschieden Hessen und seine Ballungsräume, wie etwa Frankfurt am Main, entspannt Nachts zu umfahren. Die Ziegen kennen Sprintertouren bereits und freuten sich über einen „echten Stall“ mit Heu, während auch wir unsere gemieteten vier Wände für eine Nacht genießen konnten.

Frisch und munter kamen wir morgens in Koblenz an, gaben das Auto zurück und starteten den „Moselsteig“ nach Frankreich. -Ok, frisch und munter waren wir überhaupt nicht, da wir die ganze Nacht Angst hatten, dass eine Ziege auf uns tritt oder auf einen unserer Schlafsäcke pinkelt… (War doch keine so tolle Idee zusammen im Sprinter zu schlafen.. Aber naja, der Gedanke war schön).

Trotz leichter Übermüdung haben wir bereits die erste Etappe nach Winningen geschafft. Jetzt geht’s ab ins Bett (heute ohne Zelt unter freiem Himmel🌠) und morgen weiter bis zur Unendlichkeit. Gute Nacht ☺

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